Tradition in steilsten Lagen

Laurenburg

1565 Erwähnung eines Wingerts zu Scheid

1565

Das Dokument weist die Existenz von vier Weingärten zu Laurenburg und Scheidt aus:
– ein Wingart zu Scheide,
– ein Wingert im Hain und
– zween Wingert in der Layen Kamberg (?).

1564 Erwähnung eines Wingerts zu Scheide und Laurenburg

1564

In diesem Dokument werden insgesamt 3 Weinbergsparzellen zu Laurenburg an 3 unterschiedlichen Lagen benannt.

Im Atzell Haan

Die Weinbergslage Im Atzell Haan bei Scheidt oder Laurenburg ist nach bisherigen Erkenntnissen lediglich einmal, 1564, urkundlich nachgewiesen. Weitere Erwähnungen sind bisher nicht bekannt.

HHStAW 12, U 68, 1381

1381

Dieses Dokument weist Weingärten im Dagisborn zu Laurenburg und bei Steinsberg aus.

Die Fluren 'Im Doßborn', 'Im Platterberg' und 'Im Stein' oberhalb Laurenburg

Im Hain

Im Hain (früher auch Han, Im Han, Im Haan), ist die heute so benannte benannten Flur 4 der Ortsgemeinde Laurenburg.
Die erste bekannte Erwähnung dieser Flur finden wir in einer Urkunde aus dem Jahr 1368.

1368 Erwähnung von Weingärten am Laurenburger Berg und Zulheim

1368

In diesem Dokument vom 25. Januar 1368 finden wir erstmalig Hinweise auf Weingärten zu Zulheim sowie am Burgberg und im Hain zu Laurenburg.

Burgberg mit Burg und Schloss Laurenburg

Burgberg zu Laurenburg

Während bei der Ersterwähnung von Weinbau um die Laurenburg aus dem Jahr 1275 recht vage von ‚Heinrich von seinen Weinbergen bei Laurenburg berichtet wird, finden wir erstmalig 1368 eine recht präzise Beschreibung der Lage von Weinbergen am Burgberg.

Blankenberg

Die Lage des Blankenberges und dessen heutige Bezeichnung sind nicht bekannt.
Die Verfasser vermuten ihn jedoch wegen seiner „blanken“ Felswände im oberen Teil des Südost-Lahnhanges westlich von Laurenburg im Bogen der dort nach Süden abfliessenden Lahn, an dessen Fuße die typische Mauern zur Terrassierung von Weinbergen erhalten sind.