Tradition in steilsten Lagen

Die mittelalterliche Weinbergslage Schenkenberg lag am heutigen Schenkelberg (Gem. Dörnberg) und wurde erstmals 1403 genannt.

Erster bekannter urkundlicher Nachweis von Weinbau am Schenkenberg

7. Juli 1403

Johann Donner von Larheim [Lohrheim] und seine Gattin Adelheid beurkunden, daß sie von Abt Johann und dem Konvent vom Kloster Arnstein 40 Gulden angenommen und denselben dafür unter Vorbehalt der Wiederlöse vor dem Schöffengericht zu Esten 1 1/2 Viertel Weinberg an dem Schenkenberg zu Laurenburg und 1 Viertel Weinberg zu Frohnau zu Lehn aufgetragen haben.

Originaldatierung: D. in crastino octavarum apostolorum Petri et Pauli a. d. 1403.

Quelle: Arcinsys / HHStAW, Bestand 11, U 280,
auch:
Karl Herquet, Urkundenbuch des Prämonstratenserklosters Arnstein an der Lahn, a.a.O., Nr. 310, S. 195
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HHStAW, Bestand 11, U 280 
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Herquet kürzt in seinem Regest die die Lage der anderthalb Viertel Weingarten zu Laurenburg, während im Dokument die Ergänzung in dem Schenken Berge gelegen die Lage genauer beschreibt.

Einzelheiten zur ebenfalls angesprochenen Lage In der Frohnau finden Sie über die Verlinkung.


Lokalisierung

Man darf davon ausgehen, dass der Schenkenberg mit dem heutigen Schenkelberg (Gem. Dörnberg) übereinstimmt.

An dessen Südhang zeugen heute noch Mauerfragmente unterhalb der Straße nach Dörnberg vom mittelalterlichen Weinbau.

Mauerfragmente am Schenkelberg
Mauerfragmente am Schenkelberg 
© 2020 Weinbau an der Lahn / Matthias C. Schmidt 
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