Tradition in steilsten Lagen

Ockershausen

Weinbau bei Ockershausen wird bereits 1422 urkundlich erwähnt.

Daraus kann der deutlich frühere Beginn von Weinbau geschlossen werden, zumal Robert Heiner in seinen Ausführungen folgendes erwähnt:

Ein »Wyngartin zu Marpurg« oberhalb der »Leymkuthin« ist bereits im Jahre 1355 erwähnt.

Quelle: 
Robert Heiner, Reaktivierter Weinbau in Marburg und Umgebung, 2014, a.a.O., S. 255

Rückschliessend aus Robert Heiner’s Erwähnung von Winberge pober der Lymenkuten zu Ogkershusen (1488), kann davon ausgegangen werden, dass der obige von ihm 1355 erwähnte Wyngartin zu Marpurg oberhalb der Leymkuthin ebenfalls in Ockerhausen lag.

Allerdings genügt dies dem hiesigen Verfasser nicht zum ersten bekannten urkundlichen Nachweis. Hier bedarf es noch des Studiums der Quellen zu Robert Heiners Ausführungen.


Erster bekannter urkundlichr Nachweis von Weinbau

28. September 1422

Hermann Boddinbender, Bürger zu den Gießen, verkauft dem Henchen von Endebach, Bürger zu Marburg, seinen Acker unter dem kleinen Weinberg zu Ockershausen und den Garten daselbst.

Quelle:
Arcinsys/StadtA MR, Bestand Urkunden Nr. 1422 September 28 mit Digitalisat
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StadtA MR Bestand Urkunden Nr. 1422 September 28
Digitalisat:
Arcinsys/StadtA MR, Bestand Urkunden Nr. 1422 September 28
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1488

1488 ist von dem »Winberge pober der Lymenkuten zu Ogkershusen« die Rede;

Quelle: 
Robert Heiner, Reaktivierter Weinbau in Marburg und Umgebung, 2014, a.a.O., S. 255

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