Tradition in steilsten Lagen

Ausschnitt Niederlahnstein / Arnsteiner Hof Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling (1803 - 1820)

Plencer

Die Lage In dem Plencer (Plenter 1385, im Plenter 1427, 1716, auch im Pluntzart (?) 1427) bei Nieder-Lahnstein wird erstmals 1365 namentlich genannt. Heute erinnert nur noch die Nennung der mittlerweile exzessiv bebauten Niederlahnsteiner Flur 9 Im Blünter daran.

Kartenausschnitt Weingärten bei Kalkofen 1764

Kalkofen

1362 wird nach heutiger Erkenntnis Weinbau bei Kalkofen erstmals urkundlich genannt.

Ausschnitt Niederlahnstein / Arnsteiner Hof Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling (1803 - 1820)

Ascher

Die erste bekannte Nennung der Lage Im Ascher (Acher 1430) bei Nieder-Lahnstein finden wir in einem Dokument aus dem Jahr 1361.

Ausschnitt Niederlahnstein Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling (1803 - 1820)

Kulysberg

Die Weinbergslage am Kulysberg zu Niederlahnstein wird erstmals 1358 genannt und stand bis in den Anfang des 20.Jahrhunderts im Ertrag.

HiHistorische Flurkarte Marburg, 1720-1750, Ausschnitt Leymenkaut Quelle: https://www.lagis-hessen.de/maps/urkataster-plus © Urkatasterkarten Hessischer Städte by Hessisches Institut für Landesgeschichte is marked with CC0storische Flurkarte Marburg, 1720-1750, Ausschnitt Leymenkaut Quelle: https://www.lagis-hessen.de/maps/urkataster-plus © Urkatasterkarten Hessischer Städte by Hessisches Institut für Landesgeschichte is marked with CC0

Leymkuthin

Diese Lage zwischen Marburg und Ockershausen wird bereits 1355 urkundlich erwähnt. Erster bekannter urkundlicher Nachweis von Weinbau 1355 Ein »Wyngartin zu Marpurg« oberhalb der »Leymkuthin« ist bereits im Jahre 1355

Ockershausen

Weinbau bei Ockershausen wird bereits 1355 urkundlich erwähnt, wenngleich im belegenden Dokument der besagte Weingarten noch Marburg zugeordnet wird.

Blankenberg

Die Lage des Blankenberges und dessen heutige Bezeichnung sind nicht bekannt.
Die Verfasser vermuten ihn jedoch wegen seiner „blanken“ Felswände im oberen Teil des Südost-Lahnhanges westlich von Laurenburg im Bogen der dort nach Süden abfliessenden Lahn, an dessen Fuße die typische Mauern zur Terrassierung von Weinbergen erhalten sind.

Ausschnitt aus: Gemarkungsplan der Stadt Diez und ihrer Umgebung, mit Angaben der Flurbesitzer Quelle: HHStAW, 3011/1, 308 V

Der Schläfer

Der Schläfer (auch: Slefir 1379, Slefer 1403, Sleffer 1480, Schleffer 1506) wird im Zusammenhang mit Weinbau erstmals 1354 in einer Urkunde als Slefere genannter Berg erwähnt.

Ausschnitt Niederlahnstein / Arnsteiner Hof Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und von Müffling (1803 - 1820)

Grobe

Die Lage Uf Grobe (in Grube 1364, in Grobe 1384, uff Grobe 1387, in Grove 1437, in Grube 1472, ym 1490, Grub 1882) zu Niederlahnstein wird erstmals 1364 urkundlich benannt. Ausweislich Ihrer bislang letzten Nennung 1902 stand sie wohl noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Ertrag.