Plencer
Die Lage In dem Plencer (Plenter 1385, im Plenter 1427, 1716, auch im Pluntzart (?) 1427) bei Nieder-Lahnstein wird erstmals 1365 namentlich genannt. Heute erinnert nur noch die Nennung der mittlerweile exzessiv bebauten Niederlahnsteiner Flur 9 Im Blünter daran.
Ascher
Die erste bekannte Nennung der Lage Im Ascher (Acher 1430) bei Nieder-Lahnstein finden wir in einem Dokument aus dem Jahr 1361.
Kulysberg
Die Weinbergslage am Kulysberg zu Niederlahnstein wird erstmals 1358 genannt und stand bis in den Anfang des 20.Jahrhunderts im Ertrag.
Leymkuthin
Diese Lage zwischen Marburg und Ockershausen wird bereits 1355 urkundlich erwähnt. Erster bekannter urkundlicher Nachweis von Weinbau 1355 Ein »Wyngartin zu Marpurg« oberhalb der »Leymkuthin« ist bereits im Jahre 1355
Ockershausen
Weinbau bei Ockershausen wird bereits 1355 urkundlich erwähnt, wenngleich im belegenden Dokument der besagte Weingarten noch Marburg zugeordnet wird.
Blankenberg
Die Lage des Blankenberges und dessen heutige Bezeichnung sind nicht bekannt.
Die Verfasser vermuten ihn jedoch wegen seiner „blanken“ Felswände im oberen Teil des Südost-Lahnhanges westlich von Laurenburg im Bogen der dort nach Süden abfliessenden Lahn, an dessen Fuße die typische Mauern zur Terrassierung von Weinbergen erhalten sind.
Der Schläfer
Der Schläfer (auch: Slefir 1379, Slefer 1403, Sleffer 1480, Schleffer 1506) wird im Zusammenhang mit Weinbau erstmals 1354 in einer Urkunde als Slefere genannter Berg erwähnt.
Grobe
Die Lage Uf Grobe (in Grube 1364, in Grobe 1384, uff Grobe 1387, in Grove 1437, in Grube 1472, ym 1490, Grub 1882) zu Niederlahnstein wird erstmals 1364 urkundlich benannt. Ausweislich Ihrer bislang letzten Nennung 1902 stand sie wohl noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Ertrag.





