Tradition in steilsten Lagen

Frühere Weinbauorte

Tiefenbach Weinberg. Alle Rechte vorbehalten

Tiefenbach

Weinbau bei Tiefenbach hat eine gut 600 Jahre alte Tradition, deren Beginn sich allerdings urkundlich bisher nicht genauer datieren lässt.
Wegen der allgemeinen Ausweitung des Weinbaus an der oberen Lahn im frühen 15. Jahrhundert (z.B. 1450 in Leun) darf auch um Tiefenbach vom gleichen Zeitraum ausgegangen werden.

Wüstung Kreuch b. Limburg (Bildmitte

Kreuch

Der im 18. Jahrhundert ausgegangene Ort Kreuch (Croiche, 1235, Creuch, 1414, 1455) lag am flachen Südhang zur Lahn zwischen Offheim und Limburg.

Leun

Die erste bekannte urkundliche Nennung von Weinbau bei Leun erfahren wir aus einer Urkunde aus dem Jahr 1381.

Scheidt, Arnsteiner Hof

Scheidt

Einen früheren Hinweis auf Weinbau am Lahnbogen erhalten wir in einer Urkunde aus dem Jahr 1336.

Den ersten bekannten urkundlichen Nachweis von Weinbau bei Scheidt finden wir in einer Urkunde aus dem Jahr 1381.

Niederhadamar

Die erste bekannte Erwähnung von Weinbau bei Niederhadamar datiert aus dem Jahr 1381.

Obernhofer Goetheberg

Obernhof

Ausweislich der Kurzen Geschichte des Lahnweinbaus (externer Link oder in dieser Webseite unter dem Menu Geschichte aufrufbar) als Bestandteil der Bibliografie Weinbau an der Lahn (externer Link) belegten deren Verfasser die ersten bekannte urkundliche Erwähnung von Weinbau bei Obernhof  für das Jahr 1370.

Kupferstich 1745

Zulheim

Die vorfränkischen Siedlung Zulheim, von Namensforschern anhand der Endsilbe “-heim” in das 5. Jahrhundert datiert, in Urkunden auch als Züylheim (1368), Zulheim (1383), Zeulheim (1368) oder Zilmer (1745) nachgewiesen, ist am ostwärtigen Ortsrand von Laurenburg, an der Stelle des heutigen Oberdorfes bis zum Fuße des Reuschgrabens, zu verorten.

Steeden

Die erste bekannte Erwähnung von Weinbau bei Steeden datiert aus dem Jahr 1352. Allerdings lässt das belegende Dokument darauf schließen, dass dort wesentlich früher bereits mit Weinbau begonnen wurde.

Seelbach

Seelbach gehörte mit allem Besitz und allen Rechten, Leuten und dem gesamten Zehnten zum Stiftungsgut des Klosters Arnstein bei dessen Gründung im Jahr 1139. Erst in der ersten Hälfte des 13. Jhdts wird durch die Schenkung eines bei Seelbach gelegenen Weinbergs an das Kloster Weinbau bei Seelbach belegt.