Tradition in steilsten Lagen

Schloss Ardeck

Die bisher einig bekannte Erwähnung von Weinbau am Schloss Ardeck datiert aus dem Jahr 1438.

13. Oktober 1438

Clais, Gobeln‘ Sohn von Holzheim, und seine Frau ‚Lutze‘ verkaufen dem Dekan, Kapitel und den Vikaren des St.Georgenstifts zu Limburg zur Präsenz für 15 oberländische rheinische Gulden Limburger Währung, die diese ihnen bezahlt haben, 4 Achtel Korngülte Limburger Maß, die sie mit Halm und Mund, wie in der Grafschaft Diez und sonst im Lande rechtsüblich, aufgetragen haben. Sie sollen die Gülte den Stiftsherren oder deren Präsenzmeister zwischen dem 15. August und 8. September, nach Limburg oder 1 Meile davon in ein ihnen gewiesenes Haus auf eigene Kosten und Gefahr liefern und weisen sie an auf 1/2 Morgen Weingarten hinter Burg Aardeck, […] – Siegel der Junker Winrich von Langenau und Dietrich von Monreal, beide Amtleute zu Diez. Originaldatierung: D. 1438, ipso die Lubentii confessoris
Quelle: Arcinsys/HHStAW, Bestand Urk. 40 Nr. U 753

29. August 1467

Dietrich von Diez erhält von Graf Philipp v. K-D. dessen Anteil an Burg und Schloß Ardeck mit Zubehör, wie es den Herren der Grafschaft Diez jährlich gemeinschaftlich zusteht, zu Lehen. Es sind Holz und Fischerei, wie sie seit alters zum Schloß Ardeck gehören, 7 fl. Wächtergeld aus den Dörfern Niederneisen, Flacht, Holzheim und Heuchelheim (Huychelm), 3 M. Weingärten beim Schloß, der Weidenschnitt (wydenhauwe) und der Garten unten am Schloß. Lehnsgelöbnis Dietrichs. Rechtsvorbehalt des Grafen. Geg. uff sampstag decollacionis sancti Johannis 1467.
Quelle:
Arcinsys/HHStAW, Bestand Urk. 54 Nr. 1886

Titelfoto:
Schloss Ardeck
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