Tradition in steilsten Lagen

Niederbrechen

02. April 1448

‚Concze Beghart‘, Bürger zu Niederbrechen, verkauft dem Dekan, Kapitel und den Vikaren im St. Georgenstift in Limburg zur Präsenz für 25 Gulden, die diese ihm bezahlt haben, 1 Malter dürren Weizens Kaufmannsgut Limburger Maß ewiger Gülte, die er mit Halm und Mund, wie in der Herrschaft Limburg rechtsüblich, aufgetragen hat. Er gelobt, dem Stift die Gülte […] auf eigene Kosten und Gefahr zu liefern, und setzt folgende Güter zu Unterpfand: […] ‚Item myn wyngarten obewendig des floßes tzuschin Rugker Beghart seligen und Heynrich Payle‘. Der Weingarten zinst dem Stift jährlich 2 Tournosen und 4 1/2 Heller und das Gelände demselben jährlich die Hubengülte und mehr nicht.

Originaldatierung: D. feria tercia post dominicam quasi modo geniti 1448

Quelle:
Arcinsys/HHStAW, Bestand 40, Nr. U 808

15. Mai 1461

‚Lottz‘ Obelach, wohnhaft zu Niederbrechen, und seine Frau Demut verkaufen dem Dekan, Kapitel und den Vikaren des St. Georgenstifts in Limburg zur Präsenz für 20 schwere oberländische rheinische Gulden Limburger Währung, die diese ihnen bezahlt haben, 1 Gulden Gülte, die sie mit Halm und Mund, wie zu Niederbrechen am Gericht rechtsüblich, aufgetragen haben.
Sie sollen die Gülte jährlich in den 4 heiligen Pfingsttagen dem Stift oder dessen Präsenzmeister auf eigene Kosten und Gefahr, frei von fremden Rechten nach Limburg entrichten und weisen die Gülte an auf folgende Güter zu Niederbrechen, die sie zu Unterpfand setzen: ‚Zum ersten 1/2 M. wingarten mit baumen, gelegen under Contz Schecken kinden, stoßet widder den graben hinder dem kirchhobe und gilt 3 wißpennige zu zinße Ruter Hens hußfrawen und nymantz mee.[…]

Quelle:
Arcinsys/HHStAW, Bestand 40, Nr. U 866

13. November 1469

Henne Rudolf der Junge genannt ‚Ruczhen‘, Bürger zu Niederbrechen, und seine Frau Lena verkaufen dem Ritter Daniel von Mudersbach dem Alten für 24 oberländische rheinische Gulden, die dieser ihnen bezahlt hat, 1 Gulden Münze der vier Kurfürsten am Rhein und Limburger Währung jährliche Gülte, die sie mit Halm und Mund, wie zu Niederbrechen am Gericht üblich, aufgetragen haben. […]
Sie setzen dafür folgende Äcker und Weingärten bei Niederbrechen zu Unterpfand: […] Item eyn satel wyngarts gelegen nebent Hen Wilheyms yn der korczen siede unde gildet nuth‘. 

Quelle:
Arcinsys/HHStAW, Bestand 40, Nr. U 889

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