Tradition in steilsten Lagen

Die bei der Bruchwiesen (Broichwiese, 1349) bezeichnete Lage eines Weinbergs bei Anre (Weinähr) wird im Jahr 1349 erwähnt.

ERSTE bekannte URKUNDLICHE Erwähnung

Heinrick Krig zu dem Obernhof verkauft dem Kl. Arnstein einen Viertel Weingarten zu Weinähr.

01. März 1349

Ich Heinrich Krig von dem Obernhobe und Else mine eliche husfrauwe dun kunt allen den, di disen brif sient oder horent lesin, daß wir verkauft han und verkeufin recht und redelich den geistlichen luden, herrn Wilhelme deme apte und deme convente des closters zu Arinsteyn ein verteyl wingartes, daß da lieget zu Anre bi der Bruchwisen, umb sibenzien marc ane dri schillinge penniuge und hant si uns di genzlich und nützlich gegebin und bezalt und han wir in denselbin wingart ufgegebin vor schulteißen und vor scheffin an dem gerichte zu Winden, […]

Quelle:
Karl Herquet, Urkundenbuch des Prämonstratenserklosters Arnstein an der Lahn, a.a.O., Nr.124, S.117
auch: Arcinsys / HHStAW, Bestand 11, Nr. U 101

Lokalisierung

Die Lage des Weinbergs lässt sich bisher nicht bestimmen, da die im Dokument genannte Bruchwiese später nicht mehr erwähnt wird und nach bisheriger Erkenntnis nicht überliefert ist.

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