Tradition in steilsten Lagen

Ausweislich der Kurzen Geschichte des Lahnweinbaus (externer Link oder in dieser Webseite unter dem Menu Geschichte aufrufbar) als Bestandteil der Bibliografie Weinbau an der Lahn (externer Link) belegten deren Verfasser die ersten bekannte urkundliche Erwähnung von Weinbau bei Oberneisen  für das Jahr 958.

ERSTE BEKANNTE URKUNDLICHE ERWÄHNUNG VON WEINBAU BEI OBERNEISEN

Dieser urkundliche Nachweis liegt dem hiesigen Verfasser noch nicht vor und er verweist daher bezüglich der ersten bekannten urkundlichen Erwähnung von Weinbau bei Oberneisen auf o.g. Quelle.


WEITERE URKUNDLICHE ERWÄHNUNGEN

04. Mai 1323

Wygand, Kaplan des St. Marienaltars zu Oberneisen (‚Nezin‘), und seine Dienerin (‚famula‘) Elisabeth verkaufen dem Scholaster Hertwich des Limburger Stifts die Hälfte der untengenannten Felder und daraus 1 Malter Korn und 2 Achtel Hafer Gülte, die sie von den in jenem Dorf wohnenden Ehegatten Crafto und ‚Mecklia‘ an der Hälfte ihrer Felder erworben haben. Die Lage der Grundstücke ist folgende: 3 Malter (‚iugera‘) Ackerfeld (‚agri campestris‘) unterhalb der Weingärten, 1 Malter oberhalb der Weingärten, 1 Malter im Felde nach Netzbach (‚Nezze-‚), 1 Stück (‚pecia‘) genannt ‚eyn satele‘ längs des Waldweges, 1 Satel diesen Waldweg berührend, 1 anderes Stück ‚vor den wyngarten‚, 1 Satel ‚uf deme Reckinsteyne‘. Die Ehegatten Crafto und ‚Mecklia‘ anerkennen, die Hälfte dieser Güter von dem Scholaster mit der Verpflichtung empfangen zu haben, davon die genannte Gülte Limburger Maß jährlich zwischen dem 15. August und 8. September auf ihre Kosten zu reichen, und setzen die andere Hälfte zum Unterpfand, so daß bei Versäumung der Lieferung der Scholaster das freie Verfügungsrecht über die Grundstücke hat. – Siegel des Ritters Rupert von Lohrheim.

Originaldatierung D. 1323, in vigilia ascensionis domini

Quelle:
Arcinsys/HHStAW, Bestand 40, Nr. U 93


																					

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