Tradition in steilsten Lagen

Im Jahr 1381 wird ein Weingarten am Lotzelnbach zu Leun verpfändet.

Erste bekannte urkundliche Nennung

16. Dezember 1381

Ludwig Muel von Vetzberg und seine Frau Meckel versetzen für 28 schwere Gulden ihren Hof zu Stippach mit Zubehör an Johann Sprikast von Waldmannshausen, mit Vorbehalt der Wiedereinlösung und unter Verpfändung ihres Weingartens zu Leun am Lotzelnbach für ungehinderte Überlassung des Hofes.

Quelle:
Arcinsys / HHStAW, Bestand 170 I, Nr. U 736 

Da dieser Weinberg offensichtlich im Ertrag stand, darf man davon ausgehen, dass er schon wesentlich früher angelegt wurde.


Lokalisierung

Leun - Im Lotzelnbach
Foto: Leun - Im Lotzelnbach (Flur 15)
© 2009 GeoBasis-DE/BKG, © 2019 Google, Image Landsat / Copernicus

Der Name Lotzelnbach wird sowohl durch den heute so benannten Lötzelnbach als auch die Flurbezeichnungen Lötzelbach sowie Lötzelbachgräben in der Flur 15 der Gemeinde Leun tradiert. 

Er verläuft am westlichen Ortsrand von Leun im Wesentlichen in süd-südöstlicher Richtung, bevor er kurz vor sein Mündung in die Lahn nach Süd-Südwesten schwenkt. 

Offensichtlich lag der Weinberg an einer westlich geneigten Hanglage des Bachlaufes, da südexponierte Hänge dort nicht vorliegen.
Die genaue Lage ließe sich sicherlich bei einer genauen Ortsbegehung ergründen.

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